In 3 Minuten zum Ziel

Mein Sohn wehr sich oft dagegen einzuschlafen.

Die Welt ist groß, aufregend und es gibt soooo viel zu entdecken. Da bleibt keine Zeit zu schlafen.

Wenn es also mal wieder nicht so klappt, wie es soll, zücke ich mein Tragetuch oder eine Tragehilfe und schone meine Nerven am Abend und auch zum Mittagsschlaf.

Oft fallen die Augen schon zu, bevor ich mit dem Einbinden fertig bin. Wündervoll!  

 

Tragen nützt auch bei Krankheit

Heute war ein nervenaufreibender Tag für mich und meine Familie.

Unser Sohn hatte einen Fieberkrampf, wir waren total überrascht und wussten nichts darüber. Es war wahnsinnig schlimm für uns und wir hatten das Gefühl unser Kind würde sterben 🙁

In solchen Momenten ist man oft rat- und hilflos, daher möchte ich einige Informationen mit euch teilen. Hier ein gut Link zu dem Thema:
http://www.netdoktor.at/krankheit/fieberkraempfe-7278

Als der Rettungsdienst in unserem Fall endlich da war, schnallte ich mir die nächst beste Tragehilfe um und folgte den netten Männern vom roten Kreuz. Einer der Sanitäter sagte noch wie praktisch die Trage sei, da mein Zwerg so mit mir zusammen auf dem Weg ins Krankenhaus angeschnallt sein konnte. Außerdem konnte ich den Herzschlag meines Zwerges spüren und seine Atmung gut kontrollieren. Er spürte meine Nähe und alle Ruhe die ich aufbringen konnte, beruhigte sich ebenfalls und schlief während der Fahrt ein.

Auch im Krankenhaus trug ich ihn wieder. Da er zur Überwachung Sensoren bekam, die natürlich diese interessanten Kabel dran hatten, an den die Kids so gerne ziehen. In der Tragehilfe war dies jedoch kein Problem und er konnte sich sicher fühlen.

Ich wünsche wirklich niemanden, das er so einen Krampfanfall erleben oder mit ansehen muss! Jedoch bin ich überzeugt, dass wir mit den nun vorhandenen Informationen das nächste Mal (falls es wieder passieren sollte) noch besser reagieren können!

Für mich war das Tragen und meine griffbereite Tragehilfe auch in dieser Situation eine echte Erleichterung! 

   
 

Es gibt diese verhexten Tage…

Und genau von so einem möchte ich euch heute erzählen.

Die Sonne scheint, der Hund würde gerne gassi gehen, der Mann ist gerade nicht anwesend und das Kind (11 Monate) ist müde. 

Zeit für einen Spaziergang mit dem Zwerg auf dem Rücken, dachte ich. Vielleicht mal im Wickelkreuzrucksack aus dem Aufbaukurs? Aber die Arme wollte ich auf jeden Fall mit einbinden, damit er zum einschlafen gut gestützt ist.

Gesagt, getan. Ergebnis war etwas zu locker, also nochmal runter und doch in den alt bewährten Double Hammock, wir waren beide schon ungeduldig und ich hatte eh mal wieder die Mütze vergessen.

ABER mein Kind mag es generell nicht die Arme mit einebunden zu bekommen. Er streckte sich, stützte dich ab, schmiss sich nach rechts und links. So wird das nix, dachte ich mir u packte die Tragehilfe aus.

Auch hier wehrte er sich mich Händen und Füßen, bis die Arme raus waren u er eher schlecht als recht saß. Vorne super, aber auf dem Rücken keine Chance.

Ende der Geschichte:

Ich habe das 1. mal in 11 Monaten Tragezeit genervt „das Handtuch geschmissen“, ihn gefüttert und mich mit Kind und Hund gemeinsam zum Mittagsschlaf hingelegt.
Ob Trageberaterin oder nicht, am Ende sind wir alle Tragemamas und auch unsere Kinder haben mal ihren eigenen Dickschädel. Das kann viele Gründe haben u es ist kein Grund nicht zu tragen.

An solch verhexten Tagen wie heute jedoch darf man auch mal eine Pause mach oder den Kinderwagen benutzen, das ist vollkommen ok.
Also keine Sorge, das passiert jedem mal!

Nach dem Schläfchen, starte ich einen neuen Versuch ganz in Ruhe und die Arme bleiben (wie sonst auch) einfach draußen. 😉