Es gibt diese verhexten Tage…

Und genau von so einem möchte ich euch heute erzählen.

Die Sonne scheint, der Hund würde gerne gassi gehen, der Mann ist gerade nicht anwesend und das Kind (11 Monate) ist müde. 

Zeit für einen Spaziergang mit dem Zwerg auf dem Rücken, dachte ich. Vielleicht mal im Wickelkreuzrucksack aus dem Aufbaukurs? Aber die Arme wollte ich auf jeden Fall mit einbinden, damit er zum einschlafen gut gestützt ist.

Gesagt, getan. Ergebnis war etwas zu locker, also nochmal runter und doch in den alt bewährten Double Hammock, wir waren beide schon ungeduldig und ich hatte eh mal wieder die Mütze vergessen.

ABER mein Kind mag es generell nicht die Arme mit einebunden zu bekommen. Er streckte sich, stützte dich ab, schmiss sich nach rechts und links. So wird das nix, dachte ich mir u packte die Tragehilfe aus.

Auch hier wehrte er sich mich Händen und Füßen, bis die Arme raus waren u er eher schlecht als recht saß. Vorne super, aber auf dem Rücken keine Chance.

Ende der Geschichte:

Ich habe das 1. mal in 11 Monaten Tragezeit genervt „das Handtuch geschmissen“, ihn gefüttert und mich mit Kind und Hund gemeinsam zum Mittagsschlaf hingelegt.
Ob Trageberaterin oder nicht, am Ende sind wir alle Tragemamas und auch unsere Kinder haben mal ihren eigenen Dickschädel. Das kann viele Gründe haben u es ist kein Grund nicht zu tragen.

An solch verhexten Tagen wie heute jedoch darf man auch mal eine Pause mach oder den Kinderwagen benutzen, das ist vollkommen ok.
Also keine Sorge, das passiert jedem mal!

Nach dem Schläfchen, starte ich einen neuen Versuch ganz in Ruhe und die Arme bleiben (wie sonst auch) einfach draußen. 😉